Schülerbeiträge

Auf dieser Seite schreiben Schüler über ihre Erfahrungen im Hausunterricht.

Hallo, ich heiße Dennis und besuche die 8. Klasse der Hauptschule Hafelsstraße in Krefeld. Ich bin eine Woche  vor Ende der Sommerferien an der Hüfte operiert worden und kann nur auf einem Bein (mit Krücken) laufen. Darum darf ich erst nach den Herbstferien wieder zur Schule.

Aus diesem Grund bekomme ich Hausunterricht. Meine Eltern haben bei meiner Schule einen entsprechenden Antrag dafür gestellt. Die Lehrerin, die mir Hausunterricht erteilt, kommt von der Schule für Kranke aus Krefeld. Ich bekomme mehrmals pro Woche jeweils für zwei Unterrichtsstunden Hausunterricht. Meine Klassenlehrerin hat dafür eine Liste mit den Inhalten, die meine Klasse gerade durchnimmt, zusammengestellt. Da es Einzelunterricht ist, kann sich meine Hauslehrerin voll auf mich konzentrieren und ich verpasse so nicht den Anschluss, wenn ich wieder zur Schule darf. Das finde ich gut. Außerdem ist die Hauslehrerin auch sehr nett. Trotzdem gibt sie mir jede Menge Hausaufgaben auf. Was mir aber fehlt, sind meine Klassenkameraden. Einige kommen mich zwar besuchen, aber ich vermisse den Spaß in den Pausen auf dem Schulhof. Es ist schon langweilig, wenn man fast nur zu Hause sitzt und nicht richtig toben kann. Ich bin froh, wenn ich wieder Fußball spielen kann und zur Schule darf.

Dennis, 14 Jahre

 

Mein Hausunterricht

Ich heiße Emre und bin 12 Jahre alt. Wegen meiner Krankheit darf ich nicht in die Schule gehen.

Ich bekomme seit April Hausunterricht.

Meistens habe ich nur zwei Fächer: Mathe und Sprache, weil das die wichtigsten Fächer sind. Nach den Sommerferien gehe ich zur Realschule. 

Ich finde nicht gut, dass es im Hausunterricht zum Quatschen keine Freunde gibt. Ich finde außerdem nicht gut, dass ich weniger Stunden Unterricht als in der normalen Schule habe. Aber ich finde gut, dass ich hier zu Hause überhaupt Unterricht habe, und dass wir auch manchmal mit dem Computer arbeiten.

Emre, 12 Jahre